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10 Goldene Regeln für erfolgreiche Unternehmen

Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit den "goldenen Regeln" ist es wie mit "erfolgreichen Anlageberatern": Gäbe es sie, gäbe es sie nicht.

Denn in diesem Fall würde der "erfolgreiche Anlageberater" gar nicht mehr anderen Leuten das Geld abzuschwatzen versuchen, sondern hätte längst ein paar eigene Milliarden auf Konten irgendwo auf den Kaiman-Inseln oder den Bahamas herumliegen.

Dennoch: Es gibt eine ganze Reihe "typischer Erfolgsregeln", die du als groben Leitfaden für dich und deine Idee verstehen kannst, darfst und sollst. Sie machen nicht alles gut, aber vieles leichter und besser. ... Und für den Rest hast du ja uns. :)

Regel 1: Sei ungewöhnlich

Der Markt ist voll von normalen Friseuren, durchschnittlichen Schrauber-Werkstätten, eintönigen Internet-Startups, langweiligen Eckläden, und ... und ... und...

Wenn du eine Idee hast, dann entwickle sie so, dass sie auffällt und aus der grauen Masse heraussticht. Gib uns einen ganz besonderen Mehrwert, einen Nutzen, bei dem wir jubelnd aufschreien "Warum hat's das früher nie gegeben?"

Dann steigen deine Chancen, dass du deine Nische im Markt findest, ganz gewaltig.

Regel 2: Setze dir mutige Ziele

Ganz egal, ob du nun die Weltherrschaft anstrebst, oder ob du dich erst mal mit dem Marktmonopol in Deutschland oder in Mecklenburg-Vorpommern befassen willst: Setze dir mutige Ziele!

Nur wer Ziele hat, der macht sich auch wirklich auf den Weg und lässt sich nicht von den Mühen und Sorgen der Gründungsphase erschüttern.

Regel 3: Lerne von anderen

Der alte Konfuzius hat es mal so ausgedrückt:

Der Weise lernt aus den Fehlern anderer.
Der Kluge lernt aus den eigenen Fehlern.
Der Narr lernt nie.

Wenn du dir die Lehren aus Fehlern der anderen zu eigen machst, spart dir das nicht nur eine Menge Kopfschmerzen, sondern auch einen gewaltigen Batzen Geld. Also sperre Augen und Ohren weit auf und behalten dein Umfeld - und nicht nur deine Mitbewerber! - im Blick!

Kurz: Sei immer wachsam und nutze die Ratschläge, Tipps, Hinweise und Hilfen von anderen! - Dafür sind wir schließlich da! :)

Regel 4: Plane Glück und Pech mit ein

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt.", sagte Forrest Gump im gleichnamigen Film seinerzeit.

Und Recht hatte der Bursche! Denn Glück und Pech lassen sich nicht in die Umsatzpläne einkalkulieren - und dennoch müssen wir mit ihnen rechnen. Nur dann wirft es uns nicht aus der Bahn und kann selbst im negativen Fall noch positiven Nutzen bringen.

Kurz gesagt: Wer nicht nur "Plan A" in der Tasche, sondern auch "Plan B bis Z" griffbereit liegen hat, der kann deutlich ruhiger schlafen und ist für alle Höhen und Tiefen bestmöglich gerüstet.

Regel 5: Netzwerke, bis die Schwarte knackt

Niemand auf dieser Welt hat auch nur das kleinste erfolgreiche Unternehmen ganz allein hochgezogen. Immer waren erfolgreiche und belastbare Netzwerke im Spiel.

Nun neigt mancher Politiker dazu, es maßlos zu übertreiben, aber diese Gefahr laufen wir - zumindest vorerst - ja nicht: Eher im Gegenteil. Wer sich zu sehr auf sich selbst fokussiert, der verliert den Kontakt zur Realität!

Also netzwerke, wo und wann immer du kannst. Nutze jede sich bietende Gelegenheit, Unternehmerverbänden beizutreten (kosten meistens Mitgliedsbeitrag), an unserem OpenCoffee Club teilzunehmen, auf Messen, Veranstaltungen, Events und Workshops zu gehen. Und bei aller Arbeit, die du zweifellos hast: Investiere MINDESTENS einen halben Tag pro Woche in deine sozialen Geschäftskontakte! MINDESTENS.

Natürlich sollten das zuerst deine fachspezifischen sein. Doch wenn du nicht betriebsblind werden und dich selbst künstlich einengen willst, solltest du auch nach angrenzenden Branchen-Kontakten Ausschau halten. Auch diese Leute taugen mindestens als gute Bekannte, mit denen man sich mal bei einem Bier (oder einem Tee) austauschen kann.

Und wer weiß?! Vielleicht lauert dort ja schon dein nächster Auftrag?

Regel 6: Produkt? Gut! Vertrieb? Besser!

Selbstverständlich hast du ein supertolles Produkt. Natürlich ist deine Dienstleistung die beste der Welt. ... Doch wissen das auch deine Kunden?

An dieser Stelle ist einer der größten Stolpersteine für junge Unternehmer: Sie sind so stark auf ihr Produkt oder ihre Dienstleistung konzentriert, dass sie darüber ganz vergessen, an den zu denken, der es dann auch kaufen soll...

Lass dir das nicht passieren und bereite dich von Anfang an auf den Vertrieb vor. Plane deine Vertriebs-Strategien gründlich! Lege dir Argumente zurecht, übe einen - oder mehrere verschiedene - Elevator Pitches ein, ...

Kurz: Beschäftige dich mit deinem Produkt bzw. deiner Dienstleistung. Beschäftige dich vor allem aber mit dem Vertrieb!

Mehr zu diesem Thema findest du in der Rubrik "Kunden gewinnen"

Regel 7: Du brauchst einen Plan

Kein einziges Unternehmen dieser Welt wird "planlos" geführt. ... jedenfalls kein erfolgreiches.

Also setze dich auf den Hosenboden und plane! Schreibe einen Businessplan! Und formuliere alle deine Pläne unbedingt schriftlich und so detailliert, wie es überhaupt möglich ist. Begnüge dich nicht mit dem "Plan reich zu werden", denn das wird nicht reichen. :) Zu viele Schritte musst du bis dorthin machen, zu viel gibt es zu bedenken, zu berücksichtigen ... und einzuplanen.

Regel 8: Verfolge deinen Plan

Es wurde nun schon mehrfach angesprochen: Das Leben ist nicht geradlinig. Und das Unternehmerleben gleich gar nicht.

Deshalb ist es so unglaublich wichtig, dass du einen guten und ausgereiften Plan hast, den du im Laufe der Wochen, Monate und Jahre vor, während und nach der Gründung konsequent weiterführst.

Messe alle deine Erfolge und Misserfolge an diesem Plan. In großen und erfolgreichen Unternehmen hat man dafür sogar eigene Abteilungen. ... Zumindest am Anfang musst du diesen Job aber miterledigen.

Kurz: Du solltest Zahlen lieben lernen.

Regel 9: Dein Team macht den Unterschied

Deine Unternehmensidee ist einsame Spitze. Du bist ein Held.

Also begnüge dich nicht mit dem Durchschnitt, sondern hole dir die besten Leute, die du dir leisten kannst, ins Boot. Nur - und einzig - dann wird dein Unternehmen auch außergewöhnlich bleiben.

Viele Unternehmen sparen an den Personalkosten, weil diese fast immer der größte Ausgabenposten sind. Manche können es sich leisten - andere sparen sich damit allerdings durchaus kaputt (Oder würdest du eine Kneipe, in der eine unterbezahlte und schlecht gelaunte Bedienung arbeitet, mehr als einmal besuchen?). ... Finde deshalb den für dich passenden Mittelweg... und orientiere dich stets und bei jeder Gelegenheit nach oben!

Regel 10: Das sind Tipps; keine Gesetze

"Erfolg ist ein Gesetz der Serie und Misserfolge sind Zwischenergebnisse. Wer weitermacht, kann gar nicht verhindern, dass er irgendwann auch Erfolg hat."
Mit diesen Worten Thomas Edisons (das war der Erfinder der Glühlampe; seine Erben werden sich einen Wolf geärgert haben, dass er sie sich nie patentieren ließ ;)) leiten wir die letzte Regel ein.

Und die lautet ganz schlicht: Diese Regeln sind nicht in Stein gemeißelt! Sie sollen dir einen roten Faden bieten. Letzten Endes entscheidest du ganz allein, was für dich gut und wichtig ist. 

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