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10 schlimmste Fehler in Corporate Blogs

Corporate Blogs - also "Unternehmens-Blogs" - haben besondere Bedingungen, die es nicht unbedingt einfacher machen, entspannt mit den Lesern, die ja eigentlich Kunden sein (oder werden) sollen, umzugehen. Auf einige der schlimmsten Fehler wollen wir hier eingehen...

Fehler 1: Das Blog ist zu neutral

Blogs leben vom persönlichen Bezug. Die Leser wollen wissen, wer da eigentlich blogt.

Deshalb verzichte niemals auf umfangreiche Informationen zu den Autoren. Wie heißt er oder sie? Was macht er oder sie im Unternehmen? Warum bloggt er oder sie? Ist er oder sie "Profi-Blogger"? ... Und überhaupt: Wie sieht er oder sie eigentlich aus?

Fehler 2: Das Blog wird als "Presse-Portal" missbraucht

Presse-Mitteilungen haben in deinem Unternehmens-Blog nichts zu suchen! Ihnen fehlt in aller Regel entweder der Mehrwert, der deine Beiträge "lesbar" macht, oder sie sind, wenn sie diesen Mehrwert haben, nicht mehr als Presse-Artikel zu gebrauchen.

Ein Beispiel:

Angenommen, du hast eine neue Produkt-Linie ins Portfolio aufgenommen und willst die Welt darüber unterrichten. Das ist in einer Presse-Mitteilung hervorragend aufgehoben. In einem Blog-Beitrag würde es nur dann Sinn machen, wenn du gleichzeitig auch erklärst, was der Mehrwert der neuen Produktlinie für deine Käufer bzw. Leser ist.

Darüber hinaus sind Presse-Mitteilungen meistens eher emotionslos und formal geschrieben. Sowas will man in einem Blog aber nicht lesen. Im Gegenteil: Hier ist ein flüssiger und gern auch locker-entspannter Schreibstil essenziell.

Fehler 3: Es wird nur über Angenehmes berichtet

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt." Diese berühmten Worte sprach seinerzeit Forrest Gump. Und diese Lebensweisheit begleitet uns alle jeden Tag. Auch wenn wir aber nicht wissen, was wir bekommen, so wissen wir doch: Es ist nicht jeden Tag Sonnenschein.

Verzichtest du nun darauf, auch über Rückschläge, Nachteile oder andere negative oder unangenehme Dinge zu berichten, wirst du schon bald nicht mehr als "authentisch" empfunden werden. Und das wiederum ist der erste Schritt auf einem Weg, den du nicht gehen willst. Denn das Ende des Weges heißt "Misstrauen".

Deshalb berichte auch über die unschönen Seiten des Lebens, deiner Produkte, deiner Dienstleistungen ... und natürlich auch über negative Erfahrungen deines Unternehmens.

Verbinde negative Erfahrungen mit Beschreibungen der Lösung des Problems. Stelle den negativen Eigenschaften deiner Produkte auch positive gegenüber. Aber bleibe in allem, was du beschreibst, authentisch!

Fehler 4: Zu viel des Guten

Häufig neigen Unternehmens-Blogger dazu, ein Thema in einem Blog-Beitrag komplett abzuhandeln. Doch das ist nicht nur erschlagend, es ist auch demotivierend für die Leser.

Zu viele Informationen am Stück sind gar nicht mehr erfassbar. Mehr als etwa 5 - 7 einzelne informationen kannst du gar nicht vermitteln. Egal, wie viel Text du schreibst. Egal, wie gründlich du zu erklären versuchst. Fasse stattdessen den Inhalt (= die Botschaft) deines Blog-Beitrags so zusammen, dass man sie beim "quer lesen" erfassen kann. Nutze dazu den ersten und/oder letzten Absatz.

Fehler 5: Zu "rund" geschrieben

In enger Zusammenwirkung mit Fehler 4 tritt dieses Phänomen auf: Man will als Experte erscheinen und schreibt deshalb einen Beitrag aalglatt und rund.

Die Leser werden zu "Abnickern" degradiert und würden, selbst wenn sie wollten, nicht wagen, Kommentare zum Thema abzugeben. Doch auch Blogs sind Kommunikationsmedien, die den Leser interessieren, fesseln und einbeziehen sollen.

Fehler 6: Angst vor der Konkurrenz

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