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Start-ups wagen Börsengang:
Wie hoch ist das Risiko?

Nach einer Unternehmensgründung ist ein Börsengang ein Schritt, der mit einem erheblichen wirtschaftlichen Risiko verknüpft sein kann. Beachtet ein Unternehmer einige Dinge, profitiert er jedoch vom Börsengang. Anleger haben die Chance, in einen wachstumsstarken Markt zu investieren, wenn sie Anleihen eines Start-Ups kaufen. Doch worauf sollten Anleger zuvor achten, um finanzielle Risiken zu vermeiden?

Erst seit einigen Jahren wagen sich bereits Start-Ups an die Börse. Mit gutem Beispiel ging der Versandhändler Zalando vor einigen Jahren voran; das Start-Up aus Berlin hat sich an der Börse etabliert und viele Kapitalanleger konnten in den letzten Jahren vom Wachstum der Start-Ups profitieren.

Bundeswirtschaftsministerium forscht über Start-Ups und Risiken an der Börse

Unlängst kündigte beispielsweise auch Rocket Internet an, mehrere zur Gruppe gehörende Start-Ups an die Börse zu schicken. Der Trend, dass auch kleine Start-Ups auf dem Börsenparkett mitmischen, veranlasste inzwischen auch das Bundeswirtschaftsministerium dazu, in einer Arbeitsgruppe über Chancen und Risiken von Start-Ups an der Börse zu forschen. Hierbei erarbeitete man einen eigenen Index für diese Aktiengruppe, mit denen auch insbesondere Anleger die Chancen der Kurse in diesem Segment besser einschätzen können.

Verschiedene Vorraussetzungen müssen vor dem Börsengang erfüllt sein

Damit ein Unternehmen an die Börse gehen darf, muss es eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen - auch ein Start-Up kann also nicht ohne weiteres diese Entscheidung treffen. Mindestens zwei Jahre müssen seit der Gründung eines Start-Ups vergangen sein, bevor ein Börsengang gemäß der hiesigen Qualitätsstandards anvisiert werden darf. Zudem muss ein Grundkapital von mindestens 750.000 Euro bereit sein und es müssen bereits einige Aktionäre vorhanden sein. Wer mit einem Start-Up an die Börse geht, sollte also rechtzeitig Gespräche mit möglichen Investoren führen, um diese für das eigene Projekt zu gewinnen.

Anleger versprechen sich von einem innovativen Geschäftsmodell, wie Start-Ups es bieten, hohe Renditen - insbesondere wenn sie früh als Kapitalinvestor in Erscheinung treten, wenn noch wenige Menschen bereit sind, in diesem Segment ein Risiko einzugehen oder noch überhaupt nichts von dem Unternehmen gehört haben.

Allerdings sollten solche Anfangsinvestitionen das hohe Risiko, das mit ihnen einhergehen kann, in Betracht ziehen. Anleger sollten nur geringe Beiträge investieren, um einen möglich Verlust besser verkraften zu können. Start-Ups eigenen sich darüber hinaus meist eher für eine langfristige Investition, da ein frisch an der Börse aktives Unternehmen eine gewisse Konsolidierungsphase absolvieren muss, bevor sich die Anteilseigner über Gewinne freuen können.

Aktienanteile von Holding-Gesellschaften der Gründerszene

Kleinanleger sollten nicht unbedingt ausschließlich in einzelne Startups, sondern in Aktienanteile von Holding-Gesellschaften der Gründerszene wie beispielsweise der German Startups Group investieren. Wer ein Depot angelegt hat, sollte jederzeit Informationen zu den aktuellen Entwicklungen seiner Anlageoptionen verfügbar haben.

Die Auswahl eines passenden Brokers ist unabdinglich, um in Zeiten der niedrigen Zinsen auch die Kontoführungsgebühren gering zu halten und möglichst hohe Renditen zu erzielen; der innovative Broker kann eine passende Wahl für Anleger sein, die sich auch mit Aktien von Start-Ups befassen möchten.

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